29 September 2006

Ein bisschen Heimweh...

Der 22. September nahte. Der Tag, an dem meine Eltern ihre Goldene Hochzeit feierten. Ich wollte vorher noch meinem Bruder ein paar Worte an meine Eltern per Email schicken. Aber wie macht man das, wenn man in einem Ort ist, an dem es weder Internet-Cafes noch Telefone gibt? Wir sind jenseits jeglicher Zivilisation gelandet...

Glücklicherweise begegnete uns einer der Männer, die uns vor einigen Tagen aus dem Sand gerettet hatten, auf seinem Quad-Bike. Wir wussten, dass sie hier ein Backpacker-Hotel führen. Ich dachte mir, dass diese dann doch auch ein Büro haben müssten... und Büro klingt nacht Internet. Gott sei Dank war es auch so und ich durfte es auch kurz nutzen. Ich war sehr dankbar dafür.

Am 22. September wollte ich dann meine Eltern anrufen. Aber wie, wenn man in einem Ort ohne öffentliche Telefone ist? Mein Mobil-Telefon hatte nicht mal ansatzweise Empfang... Der Tauch-Club nebenan hatte auch kein richtiges Telefon. Den ganzen Tag habe ich rumgefragt und versucht, irgendwie eine Möglichkeit zu finden. Gott sei Dank hatte dann eine Angestellte ein Handy mit Empfang und dieses durfte ich für 2 Minuten benutzen. Leider konnte ich zu Hause nur den Anrufbeantworter erreichen, was mich schon ziemlich traurig gemacht hat. Ich hätte meine Eltern an diesem Tag so gerne persönlich gesprochen.

Daher das nächste Bild auch nur für euch, meine lieben Eltern, geschrieben in Sand von Mozambique: