01 September 2006

Jenseits von... Deutschland

Hiermit also amtlich: Ich bin in Suedafrika angekommen!

Der Start der Reise war zwar erst ein wenig abenteuerlich, da wir bei Blitz und Sturm mit einer kleinen Maschine nach London gestartet sind, aber die Tubulenzen liessen dann irgendwann nach - die Uebelkeit dann Gott sei Dank auch. ;-)

In Heathrow hat alles sehr gut geklappt. Nur sollte man, bevor man sich in die Schlange der Flight connection Sicherheitskontrolle einreiht auf Toilette gehen... ;-)
Dort musste man sich zwar fast komplett ausziehen, aber ansonsten konnte man vermutlich alles mitschmuggeln... seltsam, aber mir ja nur recht... ;-)

Unglaublicherweise haben Ulli und ich uns tatsaechlich noch am Flughafen getroffen - und das obwohl Heathrow und die Menschenmassen ja nicht gerade klein sind... Wir haben dann schnackend die Wartezeit gut verbracht und sind dann in den dicken fetten Jumbo eingestiegen. Der Flug war sehr ruhig und angenehm. Und ueber der Sahara konnte man einen atemberaubenden Sternenhimmel sehen. So viele Sterne, die man im verdunsteten Deutschland gar nicht sehen kann. Ein bisschen habe ich dann aber die Augen zu gemacht und gedoest, dann gingen auch die gut 10 Stunden Flug rum.

In Johannesburg hat uns dann Obrie abgeholt. Davon abgesehen, dass er auf der "falschen" Strassenseite fuhr, war der Fahrstil gewoehnungsbeduerftig. ;-) Unsere Backpacker-Unterkunft: Eine kleine Huette fuer uns zwei Maedels... niedlich.

Godfried hat uns dann das Zentrum von Hatfield gezeigt, wo es wirklich alles gibt. Trotzdem ist alles wahnsinnig ruhig und weit. Und das Einzige, was es nicht gibt: Hektik! Godfried ist total klasse: Immer lustig, froehlich, pfeifend, immer hilfsbereit, immer zu einem Witzchen aufgelegt...

Wir haben dann nun erstmal dafuer gesorgt, dass wir telefonisch wieder erreichbar sind:

Wer mich erreichen will bzw. muss (!):
null null zwei sieben sieben zwei sechs drei eins fuenf drei eins sechs

Wenn es nicht klappt, ruft einfach meine Eltern an. ;-)

Ulli und ich haben uns dann im Backpacker-Hotel erstmal als Deutsche geoutet, indem wir mit Reisefuehrern und Karten versuchten, schon mal zu schauen, was wir so alles in den naechsten Wochen machen. Wayne (der Besitzer des Backpackers) kam an, meinte dazu dann nur: "Typisch deutsch immer zu planen. Ihr seid im Urlaub heute, morgen koennt ihr weitermachen, heute ruht euch aus... "
Jaaaaaa... soooooooo....... daaaaaaaas gefaellt mir... ;-)

Tagsueber haben wir dann ein wenig die warme wunderbare Sonne genossen. Das groesste Problem: Hier ist es noch abends und nachts extrem kalt. Aber mit Schlafsack und Decke ging es dann prima...

Die Kanzlei ist supernett. Von dort schreibe ich auch gerade... Wir haben jetzt erstmal alle kennengelernt (ich glaube, die Namen bekomme ich nie wieder hin). Am Montag werden wir dann die ersten Akten zu Gesicht bekommen. Ich werde dann auch schwerpunktmaessig ins Markenrecht Einblick erhalten. Zu Gericht kommen wir bestimmt auch noch - und eventuell koennen wir sogar ins Gefaengnis hier, um uns das mal anzusehen.

Alles prima also soweit und das Land ist toll...