01 Oktober 2006

... und action!

So schön die ersten ruhigen Tage am Strand auch waren, es gab auch eine andere Seite:
Jet-Ski gefahren, Quad-Bike, 4x4 durch die Dünen und sogar Tauchen...

Monrey war der Meinung, dass wir Mädels nur dann 4x4 fahren lernen, wenn wir es in den Dünen üben. Also gab er uns den Bakkie und wir taten unser Bestes, nicht stecken zu bleiben. Uff, das war ganz schön aufregend und spannend. Wenn man auf dem Kamm der Düne steht, sieht man nichts als Horizont und man weiß nur, dass es irgendwo vor einem steil bergab geht. Räder gerade stellen und einfach mal ins Nichts losfahren. Das Auto rollt los, aber natürlich nicht dahin, wo man möchte... egal, weiterrollen lassen. Lenken kann man ohnehin nicht. Die Düne hoch: Vollgas im zweiten Gang, im ersten drehen die Räder laut Monrey zu schnell durch... nur nicht hängen bleiben! Und doch schnell zurück in den ersten, weil die Geschwindigkeit nicht ausreicht - kein Wunder bei einem halben Meter losen Sand. Aber sind wir nicht stecken geblieben! Die Dünen hoch und runter ...und es hat Mega-Spaß gemacht!






In Südafrika war dann ein langes Ferienwochenende und viele kamen auf unseren Camp-Site. Ein unvorstellbare Schau an Quad-Bikes, Moto-Cr0ss Maschinen, Jet-Skis und Booten.

Wir haben viele nette Leute kennengelernt und es wurde fast eine große Familie. Ein Pärchen hatte kein Zelt und so hat unser Guide Monrey den beiden sein Zelt gegeben und selbst vor unserem Zelt am Feuer geschlafen. Mit den beiden haben wir uns unglaublich gut verstanden.

Wir haben Jungs auf ihren Bikes gesehen, die in den Dünen eine unglaubliche Show geliefert haben. Sie haben uns auch mal mitgenommen. Ebenso einige Quad-Biker. Ein herrlicher Spaß!!! Selbst die Kleinsten fahren hier schon Quad... unglaublich! Die Jungs auf dem mittleren Bike sind gerade mal max. 4 oder 5 und 3 Jahre alt.



Auf Jet-Skis sind wir dann auch mitgenommen worden. Die Jungs hatten wir am Abend vorher in dem Restaurant auf dem Camp-Site kennengelernt. Es waren einige ältere Herren dabei und die Söhne, Neffen etc. Supernett. Ich bin mit Marc durch die Wellen geheizt, der das wahrlich konnte. Da waren einige mächtige Sprünge dabei und ich musste alle Kraft aufbringen, mich wie ein Klammeräffchen auch oben zu halten.

Am Abend bin ich dann mit den "Biker-Boys" tauchen gegangen. Gary war ein ganz ruhiger und besonnener Mensch und ich wusste, ich kann ihm vertrauen. Also hat er mit mir erstmal geübt, wie man mit dem Stopfen im Mund auch atmet... Und es war erstaunlich einfach. Nachdem das dann gut klappte, hat er mir einen Gewichtsgürtel umgelegt (sonst kam ich auch einfach nicht runter) und ich hab mich erstmal auf den Hintern gesetzt. Ganz schön schwer. Eine eigene Flasche hatte ich Gott sei Dank nicht, sondern ich hing mit meinem Schlauch mit an seiner Flasche. Er hat mich dann an die Hand genommen und wir sind ganz nah an der Küste ein wenig getaucht. Ich glaube, ich möchte das doch wirklich lernen... Außer dem "tsssssstsssssss" von der Flasche hört man nichts! Einfach schön...! Weit sind wir natürlich aus Sicherheitsgründen nicht, aber es war trotzdem wunderbar...

Abends waren wir in dem einzigen "Club" des Ortes. Wir hatten bis in die Nacht sehr viel Spaß. Und da der Club nur zum Teil überdacht war, haben wir unter dem klaren Sternenhimmel von Mozambique getanzt...